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TECHNIK- UND DESIGN-GLOSSAR

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R

Rennbahneffekt
Eine dickere Fläche im Fließquerschnittabschnitt beschleunigt das Fließen.


Reibungserwärmung
Wärme, die durch die Reibung der Molekülketten erzeugt wird, die aneinander vorbeigleiten.

Relative Schlagzähigkeit
Das Verhältnis der Schlagzähigkeiten gekerbter und ungekerbter Probekörper oder gekerbter Probekörper mit unterschiedlichen Kerbbasisradien (bei Izod-Tests) oder mit unterschiedlichen Arten von V-Kerben (bei Charpy-Tests). Die relative Schlagzähigkeit wird in Prozent angegeben.

Relative Dielektrizitätskonstante
Die relative Dielektrizitätskonstante (Permittivität) ist die Kapazitanz eines Systems mit einem Kunststoffmaterial als Dielektrikum, geteilt durch die Kapazitanz desselben Systems mit einem Vakuum als Dielektrikum.

Relativer Wärmeindex (RTI)
Die bei elektrischen Anwendungen auftretende Dauerbetriebstemperatur für Kunststoffmaterialen als Kriterien der UL-Tests. Der relative Wärmeindex lässt sich auch als "maximale Dauergebrauchstemperatur, bei der die kritischen Materialeigenschaften über einen längeren Zeitraum innerhalb der akzeptablen Grenzwerte bleiben" definieren. Das "Ende der Lebensdauer" ist als der Zeitpunkt definiert, zu dem sich eine Materialeigenschaft auf 50 % des ursprünglichen Werts verschlechtert hat. RTI-Tests sind Voraussetzung für die UL-Anerkennung des Endprodukts. Die Abkürzung RTI steht für "Relative Thermal Index" (relativer Wärmeindex). Der früher übliche Begriff "Continuous Use Temperature Rating" (CUTR; Temperatureinstufung bei Dauernutzung) sollte nicht mehr verwendet werden. Jedem Material wird zunächst ein generischer Wärmeindex (Generic Thermal Index, GTI) als RTI zugewiesen, der sich aus den Betriebserfahrungen und der chemischen Struktur der jeweiligen Materialklasse herleitet. Der GTI ist der niedrigste RTI, der einem Material zugewiesen werden kann.

Relative Dichte
Verhältnis der Dichte eines Materials zur Dichte von Wasser bei atmosphärischem Standarddruck (1 ATM) und Raumtemperatur (22,7 °C).

Reagenzbeständigkeit
Fähigkeit eines Kunststoffs, der Einwirkung von Chemikalien zu widerstehen.

Rückfluss
Die Schmelze fließt aus der Form heraus und kehrt zu den Angussverteilern zurück.
Rippe
Verstärkungsabschnitt des Teils.

Rissbildung
Entfernen von Farbe durch Abrieb oder Reibung.

Rückverformung beim Kriechen
Ein zeitabhängiges Nachlassen der Dehnung nach Entfernen der Belastung, auch "Relaxation".

Rockwell
Die Rockwell-Härte ist die Beständigkeit eines Materials gegenüber Eindrücken durch eine definierte Stahlkugel. Für Tests mit Materialien unterschiedlicher Härte gibt es drei Skalen (R, L und M) mit verschiedenen Kugeldurchmessern und Belastungen.

Rotationsdrehmoment
Drehmoment, bei dem sich ein Einpressteil innerhalb des umgebenden Materials dreht. Bei der Montage darf dieses Drehmoment nicht überschritten werden.

Rückverformung
Fähigkeit eines belasteten Materials, wieder in den Ausgangszustand zurückzukehren, nachdem die äußere Kraft, die zur Verformung geführt hat, entfernt wurde.

Rückfederungsmodul
Energie, die pro Volumeneinheit aufgenommen werden kann, ohne eine bleibende Verformung zu erzeugen.



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