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VERARBEITUNGSWERKZEUGE UND MASCHINELLE BEARBEITUNG



Spritzgegossene Thermoplastteile werden sehr häufig maschinell nachbearbeitet. Der Anzahl der Sekundäroperationen sind dabei praktisch keine Grenzen gesetzt. Durch verschiedene Arten der maschinellen Bearbeitung werden Prototypen aus Formprofilen hergestellt, Anbindungen und Schweißnähte entfernt oder Aussparungen und Öffnungen hinzugefügt, die sich im Spritzgussverfahren nicht herstellen lassen.

Von den mechanischen Eigenschaften her entsprechen Thermoplaste in etwa den Nichteisenmetallen, so dass herkömmliche Werkzeuge für die Holz- und Metallbearbeitung meist zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Die physikalischen Eigenschaften von Thermoplasten führen jedoch zu bestimmten Problemen.

Um die Erwärmung des Teils durch Reibung möglichst gering zu halten, müssen scharfe Werkzeuge eingesetzt werden. Die Erwärmung durch Reibung kann zur Verringerung der Oberflächenqualität führen. Der Einsatz von Kühl- und Schmiermitteln empfiehlt sich nicht, da hierdurch das Kunststoffteil angegriffen werden kann. Zur Kühlung des Teils nach der maschinellen Bearbeitung kann Luft oder Wasser verwendet werden.

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